Kosten und Preise von Aufzügen und Fahrstühlen
Der Preis für einen Aufzug hängt von zahlreichen Faktoren ab. Beim Kauf eines Fahrstuhls haben dessen technische Ausstattung sowie die Förderhöhe den größten Einfluss auf den Preis. Hinzu kommen laufende Kosten im Betrieb, wie der Energieverbrauch und regelmäßige Wartungen. Wir verschaffen Ihnen einen Überblick zu den anfallenden Kosten und geben
Was kosten Aufzüge im Allgemeinen?
Klassische Personenaufzüge kosten etwa 20.000 Euro pro Etage. Für einen Aufzug im Einfamilienhaus mit zwei Etagen müssen Sie demnach mit ca. 40.000 Euro rechnen. Ein Aufzug im Mehrfamilienhaus mit 5 Etagen kostet dagegen etwa 100.000 Euro. Die Preise können jedoch je nach Hersteller, Größe, Material, individueller Umbausituation und technischen Daten stark variieren.
Preisbeispiel Außenaufzug
Preisbeispiel Innenaufzug
Wie setzt sich der Aufzugspreis zusammen?
Wie viel ein Aufzug im Einzelfall kosten soll, kann ein Fachmann erst nach genauer Inspizierung des Installationsortes kalkulieren. Unter anderem überprüft er dabei die erforderlichen Umbaumaßnahmen und bestimmt anschließend, welche Aufzugmodelle in Frage kommen würden. Zusätzlich zu den notwendigen Umbaumaßnahmen kommen noch weitere Einflussfaktoren hinzu, wie beispielsweise:
Aufzugstyp (Modell, Optik, technische Eigenschaften)
Maße der Aufzugskabine
Installationsort (Außenaufzüge sind meist günstiger als Lifte im Innenbereich)
Förderhöhe und Haltestellen
Tragkraft
Fahrgeschwindigkeit (je nach Nutzungsfrequenz)
Barrierefreiheit (besondere Ausstattung notwendig)
Welche Zusatzkosten kommen auf Sie zu?
Über den reinen Anschaffungspreis hinaus müssen beim Fahrstuhlkauf auch Folgekosten für Strom, Wartung und Reparatur berücksichtigt werden. Rechnen Sie je nach Fahrstuhltyp mit jährlichen Nebenkosten von etwa 2.500 bis 4.500 Euro. In unserer Tabelle haben wir alle anfallenden Nebenkosten für Sie als Orientierung aufgelistet:
* Preise sind Durchschnittswerte und dienen zur Orientierung. Stand: September 2026
Fördermöglichkeiten für Aufzüge
Da die Anschaffung eines Aufzugs meist sehr kostspielig wird, informieren Sie sich am besten über finanzielle Fördermöglichkeiten. Im Rahmen einer behindertengerechten Anpassung des Wohnraums, wozu auch die Barrierefreiheit zählt, erhalten Sie für den Einbau eines Aufzugs verschiedene Fördermittel von Bund und Ländern.
Bei der Einstufung in einen Pflegegrad sind pro Person Zuschüsse von bis zu 4.180 Euro von der Pflegekasse möglich. Auch die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) fördert Baumaßnahmen für Barrierefreiheit. Der KfW-Kredit 159: „Altersgerecht Umbauen“ unterstützt Sie dabei mit einem zinsgünstigen Kredit von bis zu 50.000 Euro. Zu den förderfähigen Baumaßnahmen gehören, neben dem Einbau von Aufzugsanlagen, auch die Nachrüstung und die Verbesserung von Fahrstühlen.
Treppenlift oder Homelift als Alternative
Wenn Ihnen ein klassischer Personenaufzug zu teuer oder der Einbau zu aufwendig ist, können ein Homelift oder Treppenlift eine passende Alternative sein. Ein Homelift ist kompakter, einfacher zu installieren und in der Anschaffung günstiger. Dafür fährt er etwas langsamer (max. 0,15 m/s). Suchen Sie eine Lösung speziell für eine mobilitätseingeschränkte Person, ist ein Treppenlift die kostengünstigste Wahl. Er lässt sich in der Regel ohne große Umbauarbeiten direkt auf der Treppe installieren.
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